Zykluskraft

Credit Photos by Ava Sol on Unsplash

Unsere wechselnde, weibliche Natur, unser Zyklus wird in der Gesellschaft oft als Bürde dargestellt, oder ignoriert. Dabei liegt soviel Kraft in unserem Zyklus verborgen! In diesem Post möchte ich euch ein kleine Einführung in die Zykluskraft anhand der vier Archetypinnen in Verbindung mit unseren wichtigsten Zyklushormonen geben und ein paar Beispiele, wie man diese Anwenden kann.

Das junge Mädchen

Die junge Mädchen-Phase ist die Zeit nach der Menstruation. Sie zeigt sich hormonell im Ansteigen des Östrogenspiegels, der für die Reifung der Eizelle zuständig ist. Nach dem in der Menstruation der Körper erleichtert wurde, steht das junge Mädchen kraftvoll in der Welt. In dieser Energie sind wir am meisten auf uns fokussiert und haben gleichzeitig die Kraft, dies nach Aussen zu tragen. Wir haben viel Antrieb (oder Triebkraft 🙂 ) und Mut, Neues zu wagen. Es ist die Zeit, in der wir am rationalsten und logischsten Denken können, unser Schutzschild nach aussen am dicksten ist und unser Selbstvertrauen am stabilsten. Persönliche Erfolge fachen unsere Triebkraft weiter an!

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Die Mutter

Die Mutterphase ist die Zeit des Eisprungs, in der der Östrogenspiegel seinen Höhepunkt erreicht.

Sie zeichnet sich damit aus, dass wir aus unserer selbstzentrierten Sichtweise den Blick vermehrt auf andere richten. Wo in der Mädchenphase vor allem wir selber und unsere Projekte im Zentrum standen, werden andere nun wichtiger. Die Gemeinschaft wird gepflegt, das Verständnis und Sorge für die Umgebung steigt, das Zuhören fällt uns einfacher. 

Die Zauberin

Nach dem Eisprung ändert die Energie ihre Richtung und wendet sich nach innen. Es ist die Phase, in der der Progesteronspiegel steigt. Progesteron lässt die Gebärmutterschleimhaut aufbauen, um dem befruchteten Ei ein Nest zu bieten. Diese Phase kann von kreativen Ausbrüchen geprägt sein, da wir unsere Energie nach innen lenken, aber noch Fokus haben, sie in Etwas umzuwandeln oder aus zudrücken. In dieser Zeit wird auch Rückverbindung zu unseren Visionen stärker.  Allerdings bringt diese Verbindung oftmals Konflikte mit sich. Denn Visionen sind Ideen, die es in der Welt so noch nicht gibt. Also reiben wir uns an der Welt, haben weniger Geduld und sind schneller frustriert mit unseren Nächsten.

Die Zauberin ist eine wunderbare Phase und in unserer Gesellschaft noch immer nicht in ihrer Kraft gesehen. PMS bezeichnet nur den unbalancierten Teil der Zauberinnenkraft! Darüber könnte ich alleine einen ganz Blogpost schreiben

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Die alte Weise

Den innersten und tiefsten Punkt erreicht hat die Energie, während wir menstruieren. In dieser Phase fliesst die Energie buchstäblich aus uns heraus. Rationales, klares Denken fällt schwerer, man vergisst Begebenheiten oder kann sich schwer konzentrieren. Es ist die Zeit, in der wir die Kopf-Kontrolle abgeben und uns ausruhen.

Ein paar Beispiele und Ideen, wie ich die verschiedenen Kräfte der Archetypinnen in meinem Alltag nutze:

  • Telefone mit Autoritäten (meinem Vorgesetzten, der Krankenversicherung :), einem Veranstalter usw) versuche ich, wenn möglich, in die erste Zyklusphase zu legen
  • Wenn ich Texte schreiben muss, verschiebe ich das nie auf die zweite Zyklushälfte. Kurz nach dem Eisprung fällt es mir immer schwerer, mich gut zu formulieren. Meistens plane ich mindestens einen Zyklus ein
  • Grosse Putzaktionen oder Einrichtungsanschaffungen mache ich oft in der Mutterphase – Stichwort Nestbau 🙂 
  • während der Menstruation gebe ich mir mindestens einen Halbtag, während dem ich auf dem Sofa liegen kann und tagträume. Ohne Inputs von aussen, ohne Musik, lesen oder telefonieren. So kann ich am besten vorsondieren, was im nächsten Monat wichtig wird.
  • Oft kann man nicht genau planen, was wann passiert. Wenn mir etwas Mühe bereitet überlege ich deswegen oft, wo ich im Zyklus stehe und ob es vielleicht etwas damit zu tun hat. Das hilft mir, nachsichtig mit mir selber zu sein.

Es gäbe noch so unglaublich viel mehr zu erzählen. Über die Verbindung zum Mond, das Vertiefen der einzelnen Archetypinnen, wie der Zyklus beobachtet und genutzt werden kann . . . . . . . .

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